Rote Bete einkochen – Rezept und Anleitung

Rote Bete einkochen

Rote Bete - das gesunde rote Gemüse

Ich zeige dir in diesem Artikel, wie du Rote Bete einkochen kannst, um sie haltbar zu machen und auch zu nicht-Saison-Zeiten essen zu können.

Rote Bete (ja, nicht Beete, musste ich erstmal nachschlagen) ist eines der gesündesten Gemüse überhaupt! Sie wird auch „Rote Rübe“ genannt und enthält viel Eisen, Kalium, Vitamin B und Folsäure. Den Geschmack muss man mögen, das gebe ich zu! Es gibt jedoch viele verschiedene Arten, Rote Bete zu genießen bzw. zuzubereiten und falls dir die eine Zubereitungsart nicht schmeckt, schmeckt dir eventuell eine andere Art? Rote Bete schmeckt zum Beispiel in Form eines Smoothies oder als Rohkost-Salat sehr gut!

Rote Bete einkochen - so geht's (Rezept)

Zutaten, um rote Bete einzumachen

Die Mengen können natürlich variiert werden, das hier ist ein Vorschlag für 1,5 kg Rote Bete. Das kannst du natürlich an die Menge anpassen, die dir vorliegt!

  • 1,5 kg Rote Bete
  • 375 ml Weinessig
  • 750 ml Wasser
  • 1 TL Senfkörner
  • 1 TL Salz (kein Salz mit Jod verwenden)
  • 190 g Zucker
  • 7 Lorbeerblätter
  • 7 Gewürznelken
  • 9 schwarzer Pfefferkörner
  • Je nach Geschmack: 5-6 normalgroße Zwiebeln
  • Je nach Geschmack ggf. auch Kümmel, Meerrettich, Ingwer, Gurkengewürz

Hilfsmittel für das Einkochen

Hilfreich sind zudem:

  • Glasheber*, damit du dir nicht die Finger verbrennst
  • Einfülltrichter*, damit der Glasrand sauber bleibt (wichtig für’s Ergebnis)
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Anleitung: So funktioniert das Rote Bete Einkochen

Das hier ist eine Anleitung für das Einkochen der Rote Bete in einem Einkochautomaten oder einem Einkochtopf. Wenn du noch nie eingekocht hast, dann lege ich dir meine Einweck-Anleitung ans Herz. Dort führe ich dich Schritt für Schritt durch den Einweck-Vorgang.

Du kannst die Rote Bete also in einem Einkochautomaten oder in einem Einkochtopf auf dem Herd einkochen. Wichtig ist, dass du sie wirklich einkochst und nicht nur „einmachst“. Einmachen ist das heiße Abfüllen in Gläser, die dann einfach umgedreht werden. Das klappt für zuckerhaltige Marmelade, aber nicht für das Haltbar machen von Roter Bete! Deshalb findest du hier die Anleitung zum richtigen Einkochen, mit dem die Rote Rübe mehrere Monate haltbar wird.

Du kannst in Twist-Off-Gläsern, Bügelgläsern und Weckgläsern einkochen. Ich empfehle dir die originalen Weckgläser, da du hier sofort erkennst, wenn ein Lebensmittel nicht mehr in Ordnung ist und nicht mehr verzehrt werden sollte. Mehr dazu erfährst du auf der Seite Weckgläser.

So funktioniert das Einkochen

  1. Reinige die Einkochgläser gründlich mit heißem Wasser und kontrolliere sie auf eventuelle Beschädigungen. Beschädigte Einmachgläser solltest du nicht mehr verwenden!
  2. Wasche die Rote Bete gründlich.
  3. Bringe Wasser mit Salz in einem Kochtopf zum Kochen und gib die saubere Rote Bete (noch mit Schale) in das kochende Wasser. Lasse sie nun für etwa eine Stunde kochen bis sie weich geworden ist.
  4. Gieße das Wasser ab und schrecke die Rote Bete mit kaltem Wasser ab. Achte dabei darauf, die Knollen nicht zu zerstören.
  5. Entferne nun ggf. Blätter und die Haut der Roten Bete und schneide sie, nach Wunsch, zum Beispiel in Scheiben, Stifte oder Würfel.
  6. Fülle das Wasser mit dem Essig, Zucker, Senf- und Pfefferkörnern, Nelken und einem Teelöffel Salz in einen Kochtopf und lasse es für fünf Minuten kochen.
  7. Schneide derweil die Zwiebeln (je nach Geschmack in Scheiben, Würfel etc.).
  8. Fülle die Zwiebeln, die Rote Bete und pro Einmachglas ein Lorbeerblatt in die Einmachgläser. Achte dabei darauf, dass bis zum Rand etwa zwei cm Platz bleiben.
  9. Gib nun noch die aufgekochte Wasser-Gewürzmischung in die Einmachgläser hinzu bis die Rote Bete völlig bedeckt ist.
  10. Anschließend die Gläser verschließen und 30 Minuten bei 100°C einkochen.
  11. Du solltest die Gläser dunkel lagern und etwa 2-3 Wochen ziehen lassen bevor du sie genießt.

Guten Appetit! 🙂

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16 Antworten

  1. Hallo Anja, ich habe gestern mit deinem Rezept Rote Beete eingekocht, samt Zwiebeln. Was denkst du, er beginnt nicht nach einigen Zeit in den Gläsern zu kehren? Liebe Grüße von mir Christine

  2. Liebe Anja,
    herzlichen dank für Deine Rezepte. Haben soeben Tomatensoße eingeweckt.
    Eine Frage zum Rote Bete-Rezept. Welchen Essig soll man nehmen, 5% oder 10% ?
    Viele Grüße
    Volker

  3. Wie lange müssen die Weckgläser im Backofen sein und bei wieviel Grad?
    In kalten Backofen stellen?
    Wenn Einkochzeit fertig ist, wie lange noch bei geschlossenen Backofen drin lassen?
    Lieben Dank im voraus😊

  4. Hallo, einkochfee bei deinem Rezept also 7 lorbeerblätter und ein Blatt pro Glas kommst du also mit der Menge auf 7 Gläser. Welche Größe der Gläser wären das?

    LG

  5. Liebe Anja! Ich mag eingelegte rote Beete nicht, vertrage auch nicht die Säure, liebe aber rote Beete gekocht oder als Brotaufstrich. Ich habe mir zwei Methoden überlegt, sie einzukochen

    1. 40 Min im Dampfgarer garen, schälen, in Stücke oder Scheiben schneiden. trocken einkochen. Reichen 30 Min bei 100 Grad?

    2. Rohe Rote Beete schälen, mit der Küchenmaschine raspeln. Trocken einkochen. Reichen 90 Min bei 100 Grad? (für Brotaufstrich)

    Ich koche ungern mit Wasser ein, ich stelle mit immer vor, wieviele Vitamine ich mit dem Kochwasser weg schütte

    Herzlichen Dank im Voraus, Ruth

  6. Hallo Einkochfee, ich hätte die Frage, ob ich auf diese Weise auch Karotten und ggf. anderes Gemüse einkochen kann, also mit dem Essigsud? Ich mag keine 2 Stunden einkochen.

    1. Hey!
      Ich kenne das Einkochen von anderem Gemüse, also Blumenkohl, Karotten, Sellerie usw. als“Mixed Pikels“. Nimm einfach das Einkochrezept von Gewürzgurken. Lass weg, was Dir nicht gefällt, ersetze wenn Du variieren möchtest, z.B. beim Essig oder beim Zucker und Du hast einen leckeren Wintervorrat.

  7. Hallo Anja,
    mir scheint die Kochzeit insgesamt sehr lang. Bleibt die Rote Beete dennoch relativ fest?
    Kann ich auch die Vorkochzeit verkürzen und die Einmachzeit ggf. verlängern?

    1. Hey Lena, wenn du sie etwas fester haben willst, musst du sie nicht so lange vorkochen. Wichtig ist aber die Einkochdauer! 🙂 Viele Grüße

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