Einkochen im Einkochtopf auf dem Herd

Eingeweckte Gurken

Auf dem Herd einkochen ist kein Problem

Das Einkochen im Einkochtopf ist das „ursprüngliche“ Einkochen, wie es bereits Anfang des letzten Jahrhundert vorgenommen wurde. Dazu benötigt man lediglich einen speziellen Topf, ein Einlegegitter und ein langes Thermometer. Der Topf wird auf den Herd gestellt und von ihm mit Hitze versorgt.

Die Alternative dazu sind die moderneren Einkochautomaten mit Stromanschluss, welche die Temperatur automatisch einstellen. Das ist natürlich wesentlich komfortabler und „sicherer“, da Bedienungsfehler beim Einkochen vermieden werden können (z. B. richtige Temperatur und richtige Zeit / Dauer).

Der beliebteste Einkochtopf

Hier siehst du die den meistverkauften Einkochtopf für das manuelle Einwecken per Herdbetrieb auf Amazon. Er ist emailliert und kommt mit einem Metalldeckel zu dir. Ein Einlegegitter und ein Einkochthermometer solltest du unbedingt dazu kaufen, denn diese sind nicht im Lieferumfang enthalten.

Der Topf ist für normale Kochfelder, Ceranfelder und auch für Induktion geeignet!

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Krüger Karl ER35 Einkocher mit Metalldeckel, Emaille, weiß, 35 x 35 x 45 cm
8 Bewertungen
Krüger Karl ER35 Einkocher mit Metalldeckel, Emaille, weiß, 35 x 35 x 45 cm
  • emaillierter Deckel in der Farbe dunkelbraun, für alle Herdarten geeignet, auch Induktion
  • außen creme mit rotem Schriftzug
  • Fassungsvermögen: 14 x 1Liter-Einkochgläser

Der Einkochtopf von Karl Krüger hat einen Durchmesser von 35 cm, sodass auch hier die handelsüblichen Einlegeroste Platz finden. Der Topf ist emailliert, hat einen passenden Metalldeckel mit Öffnung für ein Thermometer. Das Volumen des Topfes liegt bei 20 Litern, sodass 14 Stück 1 Liter Gläser Platz finden.

So funktioniert das Einkochen im Einkochtopf:

  1. Zum Einkochen wird der Topf einfach auf den Herd gestellt.
  2. Die Einweckgläser werden mit der passenden Menge Wasser in den Topf gegeben (sodass sie zu 3/4 der Höhe mit Wasser bedeckt sind), anschließend wird der Herd angestellt.
  3. Nun musst du mit dem Thermometer die Temperatur kontrollieren. Dafür hat der Deckel des Topfes oben in der Regel eine Öffnung. Dort kannst du das lange Thermometer durchstecken und so die Temperatur prüfen.
  4. Ist die richtige Temperatur erreicht, beginnt die Zeit des Einkochvorgangs.
  5. Prüfe in regelmäßigen Abständen, ob die Temperatur gehalten wird. Einkochen bei zu geringer Temperatur gefährdet das Ergebnis und kann dazu führen, dass die Gläser später nicht steril genug sind und das Eingekochte verdirbt.

Schwer ist es also nicht, aber die Sache mit der richtigen Temperatur ist nicht zu unterschätzen.

Für wen ist ein Einkochtopf geeignet?

Wenn du nur gelegentlich einkochen möchtest und auf den Komfort von einem Einkochautomaten verzichten kannst, dann kann ein Einkochtopf die richtige Wahl für dich sein.

Vorteile:

  • Ein Einkochtopf ist günstiger als ein Einkochautomat
  • Er ist etwas platzsparender als ein Einkochautomat

Nachteile dieser Methode sind:

  • Sie ist zeitaufwendiger, da die Temperatur regelmäßig gemessen und angepasst werden muss
  • Das Ergebnis hängt auch davon ab, inwieweit der Herd die Temperatur möglichst konstant hält
  • Durch die Öffnung im Deckel entweicht zudem regelmäßig heißer Dampf
  • Du musst aufpassen, dass du dir nicht die Hände verbrennst
  • Für Anfänger ist ein Einkochtopf deshalb komplizierter

Wenn du auf dem Herd einkochen möchtest, benötigst du zusammengefasst:

  • Den Einkochtopf mit Deckel, bestenfalls mit Loch für das Thermometer
  • Ein Einlegegitter, denn die Gläser dürfen nicht direkt auf dem Boden stehen
  • Ein langes Thermometer, um die Temperatur zu prüfen

Für Einsteiger empfehle ich die Anschaffung eines Einkochautomaten. Denn dieser misst und justiert die Temperatur voll automatisch, sodass hier nichts schief gehen kann. So kommt man zu besseren Ergebnissen, auch als Anfänger!

Rechnet man die Anschaffung von einem Einkochtopf, Gitter und Thermometer zusammen, so liegt man bei ca. 50 €. Für ca. 85 € erhält man bereits einen automatischen Einkochtopf von WECK, indem man nicht nur einkochen kann, sondern auch zum Beispiel Suppen, Eintöpfe oder Glühwein für Partys warmhalten kann.

Die Einkochfee empfiehlt dieses Zubehör

Einlegegitter und Einkochthermometer

Die Weckgläser dürfen keinesfalls direkt auf dem Boden des Einkochtopfes stehen. Deshalb benötigst du unbedingt ein Einlegegitter für den Topf, auf welches du dann die Gläser stellst.

Du musst regelmäßig die Temperatur des Einkochwassers überprüfen. Dafür benötigst du ein Einkochthermometer.

Der Glasheber hilft beim Herausnehmen der Gläser, ohne verbrennst du dir sonst mit Sicherheit die Finger. Die Gläser sollten nämlich nach dem Einkochvorgang aus dem Topf, nicht erst, wenn das Wasser kalt ist.

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Weckgläser / Einmachgläser

Ich empfehle für das Einkochen, egal ob im Automaten oder auf dem Herd im Topf, die Gläser von Weck. Diese werden mit Gummidichtung, Glasdeckel und Federklammern verschlossen. Der Deckel hält nachher ohne die Klammern durch das Vakuum, das beim Einkochen entsteht. Mehr erfährst du hier: Vorteile der Weckgläser.

Es geht auch im großen Kochtopf

Du kannst natürlich auch in einem (großen) Kochtopf einkochen, wenn du ihn mit Einlegegitter ausstatten und regelmäßig die Temperatur überprüfen kannst. Wenn du nur selten einwecken und keine große Menge an Gläsern gleichzeitig verarbeiten möchtest, dann kannst du dies ja einmal ausprobieren.

Die praktische Alternative: Ein Einkochautomat

Mit einem Einkochautomat bist du unabhängig vom Herd und das Einkochen geht einfacher von der Hand. Denn die Temperatur wird automatisch vom Einkochautomaten gehalten – ein Thermometer ist nicht mehr notwendig und das Herd-Justieren entfällt. Bei Geräten mit Zeitschaltuhr stellst du lediglich Temperatur und Zeit ein – den Rest regelt das Gerät. Das hier ist mein Automat im schönen Retro-Look von Weck – viel Leistung für einen mehr als fairen Preis:

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  • Entsafterschaltung, Überhitzungsschutz und Kontrolleuchte
  • Großes Volumen (29 Liter) zum Einkochen von bis zu 14 Gläsern mit je ca. 1 Liter gleichzeitig

Hier lesen Sie mehr über das Thema Einkochen.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Hallo,
    kann der Einkochtopf auch zum Kochen von Gemüse verwendet wedern ohne dass dieses anbrennt?

    1. Hallo, wenn man regelmäßig rührt und die Temperatur reguliert, kann man im Einkochtopf auch kochen!

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