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Einkochen im Einkochtopf auf dem Herd

Auf dem Herd einkochen ist kein Problem

Das Einkochen im Einkochtopf ist das „ursprüngliche“ Einkochen, wie es bereits Anfang des letzten Jahrhundert vorgenommen wurde. Dazu benötigt man lediglich einen speziellen Topf, ein Einlegegitter und ein langes Thermometer. Der Topf wird auf den Herd gestellt und von ihm mit Hitze versorgt.

Die Alternative dazu sind die moderneren Einkochautomaten mit Stromanschluss, welche die Temperatur automatisch einstellen.

Die beliebtesten Einkochtöpfe

Hier sehen Sie die zwei meistverkauften Einkochtöpfe für das manuelle Einwecken per Herdbetrieb auf Amazon. Beide sind emailliert und kommen mit einem Metalldeckel zu Ihnen. Ein Einlegegitter und ein Einkochthermometer sollten Sie unbedingt dazu kaufen, denn diese sind nicht im Lieferumfang enthalten.

Beide Töpfe sind für normale Kochfelder, Ceranfelder und auch für Induktion geeignet!

Der Weck Einkochtopf

Der Einkochtopf von Weck hat einen Durchmesser von 35 cm, sodass hier die handelsüblichen Einlegeroste Platz finden. Der Einwecktopf ist emailliert und wird mit einem passenden Metalldeckel geliefert. In diesem Metalldeckel ist seitlich eine Öffnung für ein Thermometer integriert.

Das Volumen des Weck Einkochtopfes liegt bei 28 Litern, sodass 14 1 Liter Gläser Platz finden oder aber 28 Gläser mit 1/2 Liter Volumen.

Der Einkochtopf von Karl Krüger

Der Einkochtopf von Karl Krüger hat einen Durchmesser von 35 cm, sodass auch hier die handelsüblichen Einlegeroste Platz finden. Der Topf ist emailliert, hat einen passenden Metalldeckel mit Öffnung für ein Thermometer. Das Volumen des Topfes liegt bei 20 Litern, sodass 14 1 Liter Gläser Platz finden.

So funktioniert das Einkochen im Einkochtopf:

  1. Zum Einkochen wird der Topf einfach auf den Herd gestellt.
  2. Die Einweckgläser werden mit der passenden Menge Wasser in den Topf gegeben (sodass sie zu 3/4 der Höhe mit Wasser bedeckt sind), anschließend wird der Herd angestellt.
  3. Nun müssen Sie mit dem Thermometer die Temperatur kontrollieren. Dafür hat der Deckel des Topfes oben in der Regel eine Öffnung. Dort können Sie das lange Thermometer durchstecken und so die Temperatur prüfen.
  4. Ist die richtige Temperatur erreicht, beginnt die Zeit des Einkochvorgangs.
  5. Prüfen Sie in regelmäßigen Abständen, ob die Temperatur gehalten wird. Einkochen bei zu geringer Temperatur gefährdet das Ergebnis und kann dazu führen, dass die Gläser später nicht steril genug sind und das Eingekochte verdirbt.

Schwer ist es also nicht, aber die Sache mit der richtigen Temperatur ist nicht zu unterschätzen.

Für wen ist ein Einkochtopf geeignet?

Wenn Sie nur gelegentlich einkochen möchten und auf den Komfort von einem Einkochautomaten verzichten können, dann kann ein Einkochtopf die richtige Wahl für Sie sein.

Vorteile:

  • Ein Einkochtopf ist günstiger als ein Einkochautomat
  • Er ist etwas platzsparender als ein Einkochautomat

Nachteile dieser Methode sind:

  • Sie ist zeitaufwendiger, da die Temperatur regelmäßig gemessen und angepasst werden muss
  • Das Ergebnis hängt auch davon ab, inwieweit der Herd die Temperatur hält
  • Durch die Öffnung im Deckel entweicht zudem regelmäßig heißer Dampf
  • Sie müssen aufpassen, dass Sie sich nicht die Hände verbrennen
  • Für Anfänger ist ein Einkochtopf deshalb komplizierter

Wenn Sie auf dem Herd einkochen möchten, benötigen Sie zusammengefasst:

  • Den Einkochtopf mit Deckel, bestenfalls mit Loch für das Thermometer
  • Ein Einlegegitter, denn die Gläser dürfen nicht direkt auf dem Boden stehen
  • Ein langes Thermometer, um die Temperatur zu prüfen

Für Einsteiger empfehle ich die Anschaffung eines Einkochautomaten. Denn dieser misst und justiert die Temperatur voll automatisch, sodass hier nichts schief gehen kann. So kommt man zu besseren Ergebnissen, auch als Anfänger!

Rechnet man die Anschaffung von einem Einkochtopf, Gitter und Thermometer zusammen, so liegt man bei ca. 50 €. Für ca. 85 € erhält man bereits einen automatischen Einkochtopf von WECK, indem man nicht nur einkochen kann, sondern auch zum Beispiel Suppen oder Eintöpfe für Partys warmhalten kann.

Die Einkochfee empfiehlt dieses Zubehör

Einlegegitter und Einkochthermometer

Die Weckgläser dürfen keinesfalls direkt auf dem Boden des Einkochtopfes stehen. Deshalb benötigen Sie unbedingt ein Einlegegitter für den Topf, auf welches Sie dann die Gläser stellen.

Sie müssen regelmäßig die Temperatur des Einkochwassers überprüfen. Dafür benötigen Sie ein Einkochthermometer.

Es geht auch im großen Kochtopf

Sie können natürlich auch in einem (großen) Kochtopf einkochen, wenn Sie ihn mit Einlegegitter ausstatten und regelmäßig die Temperatur überprüfen. Wenn Sie nur selten einwecken und keine große Menge an Gläsern gleichzeitig verarbeiten möchten, dann können Sie dies ja einmal ausprobieren.

Die praktische Alternative: Ein Einkochautomat

Mit einem Einkochautomaten sind Sie unabhängig vom Herd und das Einkochen geht einfacher von der Hand. Denn die Temperatur wird automatisch vom Einkochautomaten gehalten – ein Thermometer ist nicht mehr notwendig und das Herd-Justieren entfällt. Bei Geräten mit Zeitschaltuhr stellen Sie lediglich Temperatur und Zeit ein – den Rest regelt das Gerät. Das hier ist mein Automat im schönen Retro-Look von Weck – viel Leistung für einen mehr als fairen Preis:

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Hier lesen Sie mehr über das Thema Einkochen.



Kommentare


Flath 25. Dezember 2016 um 16:55

Hallo,
kann der Einkochtopf auch zum Kochen von Gemüse verwendet wedern ohne dass dieses anbrennt?

Antworten

Einkochfee 21. Januar 2017 um 10:30

Hallo, wenn man regelmäßig rührt und die Temperatur reguliert, kann man im Einkochtopf auch kochen!

Antworten

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