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Apfelmus einkochen – so einfach selber machen

Apfelmus einkochen - Anleitung mit Rezept

Leckeres eingekochtes Apfelmus – mit unserem Rezept können Sie es auch

Apfelmus – wer kennt und liebt es nicht? Der Klassiker schmeckt einfach zu fast allem – ob als Nachtisch pur, zu Pfannkuchen oder Crêpes oder aber herzhaft zu Gulasch und Nudeln. Fast jeder hat seinen Apfelmus-Favoriten. Und das leckerste Apfelmus ist selbst gemacht! Die Einkochfee liefert Ihnen hier nicht nur ein Rezept für das leckerste Apfelmus der Welt, sondern zeigt Ihnen auch Schritt für Schritt, wie Sie es selber machen und einkochen können. Denn eingekocht hält es bis zu einem Jahr frisch. So können Sie immer selbstgemachtes Apfelmus genießen – unabhängig von der Jahreszeit.

Hier finden Sie außerdem unseren 10 Schritte Ratgeber Anleitung zum Einwecken.

Mein Rezept für eingekochtes Apfelmus

Inbesondere wenn Sie eigene Apfelbäume im Garten haben (Stichwort: Fallobst) oder aber die Äpfel gerade Saison haben und günstig zu bekommen sind, lohnt sich das Apfelmus Einkochen ungemein. Das Apfelmus aus unterschiedlichen Apfelsorten schmeckt selbstverständlich unterschiedlich. Und auch ob Sie die Äpfel lieber komplett pürieren oder aber etwas stückig lassen, bleibt ganz Ihnen überlassen. Wer es gerne sehr süß mag, kann natürlich etwas mehr Zucker beigeben. Bei einer sehr süßen Apfelernte kann der Zucker auch reduziert werden. Mein Rezept hat sich aber für alle Apfelsorten und alle Geschmäcker bewährt.

Die Zutaten für 6-8 Gläser je 220 ml

  • 2 kg Äpfel
  • 150 g feiner Zucker
  • 250 ml Apfelsaft
  • 1 Bio-Zitrone

Welche Apfelsorte Sie verwenden, bleibt Ihnen überlassen. Sie können entweder Wasser oder Apfelsaft hinzugeben, bei Apfelsaft wird das Apfelmus noch fruchtiger.

Zusätzlich können, je nach Geschmack, Zimt und Bourbon-Vanillepulver hinzugegeben werden.

Die Vorbereitung

  1. Schälen Sie die Apfel, schneiden Sie sie in Viertel und entfernen Sie das Kerngehäuse. Entfernen Sie dabei matschige, braune oder wurmstichige Stellen. Geben Sie die Apfelstücke in einen Topf.
  2. Jetzt nehmen Sie die Zitrone, waschen Sie sie unter heißem Wasser ab und wischen Sie trocken. Die Zitronenschale wird nun abgerieben und zu den Apfelspalten gegeben. Jetzt wird die Zitrone noch ausgepresst und der Zitronensaft kommt ebenfalls in den Topf.
  3. Das Wasser oder den Apfelsaft und den Zucker in den Topf geben und nun alles zusammen aufkochen. Wenn gewünscht, können Sie eine Zimtstange und 1 TL Bourbon-Vanillepulver hinzugeben.
  4. Nachdem die Mischung aufgekocht ist, reduzieren Sie die Hitze auf mittlere Temperatur und lassen das ganze 10-15 Minuten köcheln, bis die Äpfel weich sind. Das ist je nach Apfelsorte und Ernte unterschiedlich.
  5. Den Topfinhalt abkühlen lassen und anschließend pürieren oder durch eine „Flotte Lotte“ drehen. Wenn Sie eine Zimtstange hinzugegeben haben, diese natürlich vorher entfernen.

Das Einkochen

  1. Weck-Gläser in gewünschter Größe vorbereiten, d.h. heiß ausspülen und die Einkochringe in heißes Wasser legen.
  2. Das Apfelmus bis etwa 3 cm unter den Rand in die Gläser füllen. Die Gläser mit Deckel, Einkochring und Federklammern verschließen.
  3. In einen Einkochautomaten oder Einkochtopf geben. Diesen mit Wasser füllen, sodass die Gläser bis zu 3/4 unter Wasser stehen. Die Gläser können auch gestapelt werden, es ist kein Problem, wenn die unteren Weckgläser komplett unter Wasser stehen.
  4. Nun das Wasser auf 90°C erhitzen und – wenn die 90°C erreicht sind, beginnt die Zeit erst zu zählen – 30 Minuten einkochen lassen.
  5. Die Gläser aus dem Einkochautomaten oder Einkochtopf nehmen und auf ein Küchentuch stellen. Nun komplett auskühlen lassen. Anschließend die Federklammern unbedingt entfernen und die „Deckelprobe“ machen: Das Glas am Deckel hochheben. Wenn dieser fest aufsitzt, ist das Glas luftdicht verschlossen!

Fertig ist das leckere Mus! Hier finden Sie eine detaillierte Schritt-für-Schritt Anleitung über das Einkochen.

Wie lange ist das Mus haltbar?

Das fertig eingekochte Apfelmus hält sich ohne Probleme bis zu einem Jahr lang. Es sollte allerdings dunkel und möglichst kühl gelagert werden. Um sicherzugehen, dass das Apfelmus noch gut ist, sollten Sie vor dem Verzehr erneut die „Deckelprobe“ machen.

Warum also nicht Apfelmus selber machen?

Reibekuchen mit selbstgemachtem Apfelmus

Lecker: Reibekuchen mit selbstgemachtem Apfelmus

Sie sehen: Schwierig ist das Einkochen von Apfelmus nicht! Sie benötigen wenige Zutaten und wissen genau, was im Glas landet. Und Sie können Ihre Phantasie freien lauf lassen! Denn Sie können nicht nur nach Belieben Zimt und Vanilleschote hinzugeben, sondern auch experimentieren! Wie wäre es z. B. mit einem Apfelmus mit Pfirsich? Oder mit Mango? Mit etwas aufgeschlagener Sahne haben Sie so bereits ein leckeres, fruchtiges Dessert oder auch einen tollen Snack für Zwischendurch. Aber auch einen Kuchen können Sie prima mit dem Mus verfeinern.

Das Einwecken bietet Ihnen deshalb zum Beispiel die Möglichkeit aus Äpfeln aus dem eigenen Garten leckeres Mus zu zaubern, welches Sie – hübsch mit einem Etikett versehen – auch toll verschenken können!

Kann man Apfelmus auch ohne Zucker einkochen?

Wenn Sie auf zugesetzten Zucker verzichten möchten, dann ist das kein Problem. Sie können den Zucker auf weglassen, z. B. wenn die Apfelsorte eh sehr süß ist oder die Früchte sehr reif sind. Wichtig ist es aber, dass Sie dann die vorgeschriebene Einkochdauer (30 Minuten) und Einkochtemperatur (90°C) einhalten. Wenn Sie das Apfelmus nicht zusätzlich einkochen sondern lediglich in Gläser mit Schraubverschluss füllen, dann kann durch den fehlenden Zucker und das fehlende Abtöten der Mikroorganismen durch das Einkochen eine lange Haltbarkeit nicht gewährleistet werden! Denn der Zucker hilft normalerweise bei Konservierung der Lebensmittel – deshalb muss Marmelade auch nicht unbedingt nochmals eingekocht werden, denn hier ist meist ein Zuckeranteil von 1:2 enthalten. Wenn dem Apfelmus also kein Zucker zugesetzt wird, unbedingt ordnungsgemäß einkochen und es hält trotzdem lange frisch!

Wieso Sie keine Schraubgläser verwenden sollten

Ich habe die beste Erfahrung mit den originalen Weckgläsern gemacht, da diese in meinen Augen das beste System haben und die größtmögliche Sicherheit. Sie haben zwei große Vorteile:

  1. Sie lassen sich sehr gut befüllen und sehr gut einkochen.
  2. Man erkennt sofort, wenn das Apfelmus nicht mehr gut sein sollte.

Denn wenn das Apfelmus nicht mehr gut sein sollte, bilden sich Schimmel und Gärgase. Diese Gase sorgen dafür, dass der Deckel vom Weckglas nicht mehr feste aufsitzt, sondern einfach entfernt werden kann. Das ist sozusagen das Alarmsignal für „Bitte das Apfelmus nicht mehr essen!“. Da der Deckel lediglich durch das Vakuum gehalten wird, signalisiert ein loser Deckel, dass das Vakuum nicht mehr vorhanden ist. Und ohne Vakuum ist kein einwandfreies Lebensmittel mehr im Glas. Bei Schraubgläsern ist diese Sicherheit nicht gegeben, sondern es kann sein, dass man bereits verdorbenes Apfelmus ißt, ohne es zu merken (Schimmel sieht und schmeckt man nicht direkt).

Sehr viel teurer sind die Weckgläser nicht mehr, dafür lassen Sie sich fast unendlich oft wiederverwenden, sind komplett hygienisch spülbar (keine Rückstände am Deckel, kein Rost usw.) und sie sehen sehr hübsch aus.

Und jetzt wünsche Ihnen viel Spaß beim Apfelmus einkochen, haltbar machen, genießen und verschenken!

Die Einkochfee 🙂

Die Grundausstattung für das Einkochen

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Weitere Rezepte zum Einkochen finden Sie hier: Einkoch-Rezepte



Kommentare


Claudi 6. November 2016 um 14:20

Wir machen auch gern Apfelmus selber. Das mit dem einkochen, ist so eine Sache. Ich habe bis jetzt immer nur die Gläser sehr heiß ausgekocht und den frisch gekochten Apfelmus, so heiß wie nur möglich in die Gläser abgefüllt. Deckel drauf und auskühlen lassen. Der Effekt war da und der Deckel ging auch nach unten aber leider sind die Hälfte der Gläser dan doch schlecht geworden, habe ich etwas falsch gemacht ?

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